STZ 60. Franz Malsch
Steinbach, den 23.01.2009
Der „Rosco“ aus Steinbach ist 60
Ski nordisch | Skispringer Franz Malsch feiert heute Jubiläum
Steinbach - Bekannt wie ein bunter Hund ist der "Mann für alle Fälle" nicht nur im Oberland. Fimiert doch Franz Malsch aus Steinbach seit vielen Jahren mit seinem Ein-Mann-Unternehmen unter diesem Begriff. Dass es sich dabei aber auch um den "fliegenden Fuchs" und um "Rosco" handelt, wissen vor allem die älteren Thüringer Skissprunganhänger.
Beide Namen wurden dem mit dem heutigen Tag zum Club der 60-Jährigen Zählenden während seiner Zeit als aktiver Skispringer verliehen. Nicht von irgendjemanden, weltbekannte Schanzenpiloten wie Olympiasieger Hans-Georg Aschenbach, dessen Bruder Dietmar, Olympia-Silbermediallengewinner Jochen Danneberg und der einstige Skisprung-Weltrekordhalter Manfred Wolf haben ihren ehemaligen Sportkameraden vom ASK Brotterode so genannt. Vier Jahre, von 1967 bis 71, war der Unteroffizier Franz Malsch im Gebäude des Armeesportklubs am Brotteroder Seimberg zu Hause, trainierte gemeinsam mit Dietmar Aschenbach und Bernd Baptistella beim Brotteroder Trainer Hugo Peter. Die ganz großen sportlichen Erfolge hat der Steinbacher nicht erreicht, 106 Meter weit ist aber auch er auf der Schanze im Kanzlersgrund geflogen.
Große Verdienste hat sich Franz Malsch um seinen Heimatverein WSV Steinbach erworben, den er viele Jahre als Vorsitzender führte und den er weiterhin ebenso bei der Ausrichtung von Wettkämpfen unterstützen wird wie seine Brotteroder Wintersportfreunde bei den Continentalcup-Springen.Gert Hellmann
So elegant flog Franz Malsch durch die Lüfte. Foto: Privat.
Bild zur Meldung: STZ 60. Franz Malsch